• Stephan Pfeifer

Nach den Rettungs-Milliarden, kommt jetzt die Hyperinflation?


Nachdem nun die Bundesregierung die ohne historisches Beispiel hohen Nothilfepakete für Unternehmen und Wirtschaft beschlossen hat und auch die USA und EU-Staaten immense Hilfspakete auf den Weg brachten stellt sich die Frage wie dies jemals wieder korrigiert und ausgeglichen werden könnte oder sollte.


750 Milliarden will alleine die EZB über Ankäufe von Anleihen aufkaufen. Die Wirtschaft soll die tiefe Rezession bzw. eventuell auch eine schwere bevorstehende Depression mit diesen Geldern überstehen und zusätzlich sollen Arbeitsplätze und auch die Kaufkraft des EURO erhalten bleiben, wie soll das funktionieren???


Ökonomen sind derzeit noch nicht besorgt, teilweise sind die Experten der Meinung die Preise würden wie der Ölpreis vielfach eher sinken da die Nachfrage in Zukunft fehlt nach diversen Produkten. Werden mit dem Geld das gerade verteilt wird nur die Löcher gefüllt ohne das Auswirkungen auf das Finanzsystem befürchtet werden müssten?


Die EZB jedenfalls beobachtet den Verlauf der Coronakrise im Visier und äußert sich nur zögernd und mit Unsicherheit auf Anfragen zu steigender Inflation. Einerseits bewirkt die Coronakrise eine schwächere Nachfrage nach Produkten ( ausser Toilettenpapier) und damit eher sinkende Preise andererseits werden zur Zeit von vielen Märkten wie im Lebensmittelbereich oder bei Baumärkten die Stornierung der bisherigen Sonderangebote, die Waren werden hier teurer.


Zeitnah rechnet jedenfalls die Notenbank wegen des Rückgangs des Ölpreises mit einer sinkenden Inflationsrate insofern sollte in den nächsten Monaten die Inflationsrate sinken.


Wenn die Umsätze der Unternehmen um 20 bis 30 Prozent sinken werden auch die Preise entsprechend nachgeben denn viele Menschen werden weniger Geld zur Verfügung haben und so wird die Nachfrage nach Produkten geschwächt !

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